Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Wendelin

Außenansicht

Nach dem Abbruch der alten Kirche aus dem Jahre 1892 entstand an gleicher Stelle ein neues Gotteshaus. Unter Leitung des Würzburger Architekten Prof. Herbert Roer wurde eine Fülle von Ideen vereinigt und es entstand ein Bauwerk, dessen verschiedene Teile sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.
Das äußere Bild der Kirche vermittelt den Eindruck eines schützenden Zeltes. Dort, wo die Dachflächen von Kirche und vorgelagertem Eingangsbereich aufeinandertreffen, erhebt sich als Kirchturmersatz ein Dachreiter, der die Glocken beherbergt.

Pfingstfenster

Die Eingangswand wirkt auf den Entgegenkommenden wie ein großes Portal, in dem die Zugänge selbst zurücktreten. Zwei relativ niedrige Eingangszonen, der Windfang und die in dem Raum stehende, von zwei Säulen gestützte Empore, nehmen die Besucher auf. Symbolisch steht der Taufstein an der Schwelle der Kirche. Bereits nach wenigen Metern verbreitert sich der Raum und die ihn überspannende Decke steigt bis zur Chorwand aus rotem Sandstein hin an. Die Altarinsel mit Altarstein, Ambo, Sakramentsaltar und Priesterbank wurde gemäß der Konstitution über die Liturgie nach dem II. Vatikanischen Konzil von dem Bildhauer Herbert Spielmann aus Höchberg/Würzburg gestaltet.

Tauffenster

Wendet man vom Chorraum den Blick zurück Richtung Eingang, beeindrucken die leuchtenden Fenster und der Kontrast zwischen massiver Chor- und transparenter Eingangswand wird deutlich. In der von dem Kunstmaler Kurt Lessig aus Würzburg gestalteten großen Glasfassade strahlen als Hauptakzente das Hl.-Geist- und das Tauffenster mit Taube und Fisch.
Die Materialien im Inneren der Kirche sind, ebenso wie außen, naturbelassen. Der rote Sandstein der Chorwand, das Holz der Decke, der Sichtbeton und die sägerauen Bodenplatten geben dem Raum einen herben und auch ausdrucksvollen Charakter.

XIII. Kreuzwegstation

Erwähnenswert ist der 1989 in der Kirche angebrachte Kreuzweg, ein Werk des Bildhauers Wolfgang Kleiser aus Vöhrenbach. Die Stationen aus Eichenholz sind auf das Kreuz, sowie auf Gesichter und Hände konzentriert. Dem Künstler ist ein einmaliges Werk für diesen Kirchenraum und für die Menschen unserer Tage gelungen.

Ein im Jahre 2007 auf dem Kirchplatz aufgestellter Gedenkstein erinnert an Pfarrer Johannes Platte, dessen Initiative die Gemeinde das schöne Gotteshaus verdankt.

Daten zu unserer Kirche

20.09 1964 Grundsteinlegung
03.04.1966 Weihe des Kirchenneubaus
19.09.1971 Weihe der Orgel

1989 Anbringung des Kreuzwegs
Architekt: Prof. Herbert Roer, Würzburg

StartseiteWillkommenUnsere PfarreiPfarrkircheWendelinuskapelleKirchenpatronPresseLinksImpressum

(C) Kath. Kirchengemeinde St. Wendelin, Hauptstr. 7, 63571 Gelnhausen-Höchst